Google for Jobs: Stellen in der Suche

Stand: Oktober 2026

Google for Jobs ist keine Börse, auf der du ein Inserat kaufst. Google liest das JobPosting-Markup auf deiner Stellenseite und kann die Stelle in der Jobs-Box der Suche zeigen. Pflicht sind datePosted, description, hiringOrganization, jobLocation und title. Markup macht die Seite geeignet. Es garantiert nicht, dass sie erscheint. Quelle ist die Dokumentation von Google Search Central, Stand der abgerufenen Fassung am 23. Oktober 2026.

Geeignet ist nicht dasselbe wie sichtbar

Die Dokumentation von Google sagt: Mit den erforderlichen Eigenschaften wird der Inhalt für die Job-Darstellung in der Google-Suche geeignet. Empfohlene Eigenschaften können die Darstellung ergänzen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Position oder darauf, dass die Box überhaupt erscheint, steht dort nicht.

Google braucht Zeit. Dieselbe Dokumentation sagt, dass es nach der Veröffentlichung mehrere Tage dauern kann, bis die Seite gefunden und gecrawlt ist. Ein Inserat, das du morgens schaltest und nachmittags in der Box suchst, prüft den falschen Zeitpunkt.

Das Markup gehört auf die Seite einer einzelnen Stelle. Google erlaubt JobPosting nicht auf Seiten ohne Stelle und nicht als Sammelmarkup für eine ganze Liste. Die Übersicht eurer offenen Stellen ist damit die falsche Seite für das Markup. Die einzelne Jobseite ist die richtige.

Liegt dieselbe Stelle unter mehreren Adressen, will Google eine kanonische URL auf jeder Kopie. Sonst sieht Google Dubletten. Das betrifft dich, wenn Portal und eigene Seite parallel laufen. Das Markup auf der eigenen Seite zeigt auf deine Domain. Die Börse hat ihre eigene Seite.

Die fünf Pflichtfelder

datePosted ist das Datum, an dem der Arbeitgeber die Stelle ursprünglich veröffentlicht hat, im Format ISO 8601, also zum Beispiel 2026-10-23.

description ist die vollständige Beschreibung in HTML: Aufgaben, Anforderungen, Fähigkeiten, Arbeitszeit, Ausbildung, Erfahrung. Sie darf nicht derselbe Text sein wie der Titel. Mindestens Absätze, mit p, br oder einem Zeilenumbruch. Google wertet für die Darstellung vor allem p, ul und li aus. Überschriften im HTML schaden der Seite nicht, sie formatieren die Box aber nicht.

hiringOrganization ist der Name des Unternehmens, das die Stelle anbietet, nicht der Name der Filiale. «Bäckerei Meier AG» ja, «Bäckerei Meier, Filiale Bahnhof» als Organisationsname nein. Eine anonyme Suche, etwa über eine Vermittlung, setzt den Namen auf confidential. Das Logo ist hier kein Pflichtfeld. Auf Drittseiten kann ein Logo mitgegeben werden, mit einem Seitenverhältnis zwischen 0,75 und 2,5.

jobLocation ist der Ort, an dem die Person zur Arbeit erscheint, nicht der Ort, an dem das Inserat erfasst wurde. addressCountry ist Pflicht, für die Schweiz CH. Strasse, Ort und Postleitzahl verbessern die Qualität, Google verlangt sie in der Dokumentation als «so viele Angaben wie möglich», zwingend genannt ist das Land. Mehrere Standorte werden als mehrere jobLocation geführt. Google wählt anhand der Suche.

title ist die Bezeichnung der Stelle, nicht die Überschrift des Inserats. Google will darin keinen Firmennamen, keine Adresse, kein Datum, keinen Lohn und keine Stellennummer. «Polymechanikerin» ja. «Polymechanikerin 80% Visp sofort, Meier AG» nein. Ausrufezeichen und Sterne, die den Titel zur Werbezeile machen, behandelt Google als Spam-Markup. Schrägstrich und Bindestrich sind erlaubt. Das Feld name ersetzt title nicht.

  • datePosted im ISO-Format, das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum.
  • description in HTML, vollständig, nicht identisch mit dem Titel.
  • hiringOrganization mit dem Firmennamen, nicht mit der Filiale.
  • jobLocation mit addressCountry, Arbeitsort statt Erfassungsort.
  • title nur als Stellenbezeichnung.

Remote, Ablaufdatum, direkter Bewerbungsweg

Hundert Prozent Remote ist ein eigener Fall. Dann setzt du jobLocationType auf TELECOMMUTE, und der Beschreibungstext muss sagen, dass die Stelle vollständig remote ist. Gelegentliches Homeoffice oder «remote verhandelbar» darfst du nicht als TELECOMMUTE markieren. applicantLocationRequirements nennt mindestens ein Land, aus dem sich jemand bewerben darf. Fehlt es, zeigt Google die Stelle laut Dokumentation allen im Land der jobLocation, sofern ein physischer Arbeitsort mit angegeben ist. Ist die Stelle nur remote und applicantLocationRequirements ist gesetzt, ist jobLocation nicht erforderlich.

validThrough ist empfohlen und Pflicht, sobald das Inserat ein Ablaufdatum hat. Ebenfalls ISO 8601. Kennt ihr kein Ende und läuft die Stelle nicht ab, lasst ihr das Feld weg. Abgelaufene Stellen erlaubt Google nicht. Im Idealfall nehmt ihr die Seite offline. Bleibt sie online, muss validThrough in der Vergangenheit liegen. Ist die Stelle vorher besetzt, kommt das Inserat weg, nicht ein neues Datum als Trick.

employmentType ist empfohlen. Die Werte sind festgelegt und grossgeschrieben: FULL_TIME, PART_TIME, CONTRACTOR, TEMPORARY, INTERN, VOLUNTEER, PER_DIEM, OTHER. Mehrere Werte sind als Liste möglich. Eine Schweizer Lehrstelle ist damit nicht automatisch INTERN. INTERN ist in der Dokumentation ein Praktikum. Welcher Wert eine Lehre trifft, sagt die abgerufene Seite nicht. Darum setzt du ihn nicht auf Verdacht.

directApply ist ein Wahrheitswert und noch in Entwicklung, Google verspricht keine sichtbare Wirkung. Direkt heisst: kurzer Weg auf eurer Seite, ohne mehrfaches Anmelden. Wer sich bewirbt, klickt nicht durch ein Konto, ein zweites Formular und eine Bestätigungsmail, bevor überhaupt etwas ankommt. Eine Mail-Adresse oder Telefonnummer auf der Seite kann genügen, wenn sie zum einstellenden Unternehmen führt. Eine Bewerbung, die nur hinter einem Login lesbar ist, verstösst gegen die Inhaltsregeln: Die Stelle muss ohne Anmeldung lesbar sein.

Weitere Regeln aus derselben Dokumentation, die Inserate aus der Box werfen: unvollständiger Text, erfundene Stellen, Keyword-Stuffing, falscher Ort, Stellen nur zum Sammel von Lebensläufen ohne echte Vakanz, Bezahlung durch die bewerbende Person, Werbung als getarnte Stelle, abgelaufene Inserate.

Was XADUNO. dazu ausliefert

Die Karriereseite sagt: Jede Stelle wird mit strukturierten JobPosting-Daten ausgeliefert. Google erkennt sie dadurch als Stelleninserat und kann sie in der Jobs-Box ausspielen, verlinkt auf deine Domain, nicht auf ein Portal. Dieselbe Aussage steht bei den Integrationen unter Google for Jobs.

Welche einzelnen Eigenschaften im Markup gefüllt sind, datePosted, title, addressCountry und die übrigen, beschreibt die Marketing-Site nicht Feld für Feld. Darum behauptet dieser Artikel das nicht. Er behauptet, was die Site behauptet: strukturierte JobPosting-Daten je Stelle, Link auf deine Domain. Ob Google die Stelle zeigt, entscheidet Google.

Die Stelle erfasst du einmal. Multiposting bringt sie auf die Börsen, die Jobseite auf deine Domain. Für die Jobs-Box zählt die eigene Seite mit sauberem Markup, nicht die Anzahl Portale. Eine meldepflichtige Stelle geht trotzdem erst nach der Sperrfrist öffentlich, auch auf der eigenen Domain. Das steht im Artikel zur Stellenmeldepflicht.

Häufige Fragen

Erscheint jede Stelle mit Markup in der Jobs-Box?

Nein. Google nennt das Markup die Voraussetzung, um geeignet zu sein. Eine Garantie, dass die Box die Stelle zeigt, steht in der Dokumentation nicht.

Welche Felder sind Pflicht?

datePosted, description, hiringOrganization, jobLocation und title. Bei hundert Prozent Remote tritt jobLocationType TELECOMMUTE an die Stelle, zusammen mit applicantLocationRequirements. addressCountry gehört zur jobLocation, wenn es einen Arbeitsort gibt.

Darf der Titel Ort und Pensum enthalten?

Im Feld title nicht. Google will dort nur die Bezeichnung der Stelle. Ort und Pensum stehen in der Beschreibung und in den Ortsfeldern.

Liefert XADUNO. das JobPosting-Markup?

Die Karriereseite und die Integrationsseite sagen: Jede Stelle wird mit strukturierten JobPosting-Daten ausgeliefert, der Link zeigt auf deine Domain. Die einzelnen Felder listet die Site nicht auf.

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